29 Mrz

Bürgermeisterkandidat Jörg Geißler: „Wirtschaftsförderung ist Chefsache“

Jörg Geißler (IWA) möchte Bürgermeister werden und die Wirtschaft in Greiz stärken.

Greiz. Er habe in Gesprächen mit seinem Bruder Jens Geißler immer wieder viel auf die Politik in der Stadt Greiz geschimpft, weil er gesehen habe, wie sich Greiz zum Negativen entwickelt habe, sagt Jörg Geißler. Aber: „Wer A sagt, muss auch B sagen“, begründet er, dass er sich als Bürgermeisterkandidat der Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit (IWA) aufstellen ließ, um etwas zu ändern und nicht nur zu schimpfen. „Greiz wird immer meine Heimatstadt sein“, sagt Geißler. Auch wenn er 1995 nach seiner Promotion die Stadt verlassen habe müssen, weil er dort, „wie viele andere Greizer auch“, keine Arbeit gefunden habe, habe er doch nie den Kontakt verloren. Allein durch seine Familie sei er immer wieder in der Park- und Schlossstadt gewesen und habe alle Vorgänge hier verfolgt.

„Greiz sollte doch einen Fachmann an der Spitze haben, der aus der Wirtschaft kommt. Das bringe ich mit“, sagt der Interimsmanager, der zum Beispiel in Unternehmen aushilft, wo kurzfristig ein Werkleiter oder Geschäftsführer benötigt wird. Er sehe die Gefahr, dass Gewerbetreibende oder Hausbauer keine Chance in der Stadt hätten und deswegen nicht nach Greiz ziehen oder von dort weggehen würden. Deswegen hätten in seinem 100-Tage-Programm, das Geißler direkt nach der Wahl umsetzen will, auch viele Punkte die Wirtschaft als Grundlage, weil sie mit Arbeitsplätzen und Gewerbesteuern schließlich dafür sorge, dass andere Dinge überhaupt möglich würden.

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